Diese Information ist ausschließlich für den behandelnden Arzt erstellt.

Eine eigenständige Anpassung der Medikation ist aufgrund der Medikations-Risiko-Darstellung von ApoThesen nicht gestattet.

Fragen Sie also immer Ihren behandelnden Arzt und legen Sie die Medikations-Risiko-Darstellung mit Ihren Beschwerden vor!

  1. Indikation:
    1. Ist das belastende Arzneimittel indiziert?
    2. Wenn ja, ist die Diagnose eindeutig?
  2. Gibt es eine beibehaltene Akutmedikation?
  3. Gibt es eine Kaskadenverordnung? (… etwa, um andere Nebenwirkungen zu behandeln?)
  4. Fehlende Absetzversuche / angemessene Dauer der Verordnung.
    1. siehe beispielsweise zulassungsgemäße Verwendung der „Z-Substanzen“ wie beispielsweise Zopiclon, Zolpidem, Zaleplon oder auch kurzwirksame Benzodiazepine
    2. Betablocker bei Diabetikern oder im höheren Alter
  5. Gibt es Einschränkungen durch Nebenwirkungen (Frage nach der Effektivität des Arzneimittels)
  6. Diagnosekonstanz muss nicht Dosierungskonstanz bedeuten.
  7. Gibt es eine Diagnoseveränderung?
  8. Dosierung von Arzneimitteln
    1. Altersbedingte Dosisanpassung
    2. Anpassung der Dosis bei Niereninsuffizienz (Q0-Werte bis ca. 0,5; Ausnahmen beachten)
    3. Orientierung an Nebenwirkungen
    4. Orientierung an DDD (defined daily dose)
    5. Orientierung an Wechselwirkungen des CYP P450 Isoenzyms sowie an P-Gp (Para-Glykoproteine)
    6. Adaption / Verzicht auf Arzneimittel mit potenziell gleichen Nebenwirkungen,
      1. z.B. Blutdrucksenkung als Nebenwirkung
      2. Häufung von Arzneimitteln mit charakteristischen pharmakologischen Eigenschaften:
        1. anticholinerge Eigenschaften
        2. serotonerge Arzneimittel
        3. Arzneimittel mit Sturzgefährdung
        4. Arzneimittel mit QT-Zeit Verlängerungen