Medikationsrisiken

Ein Medikationsrisiko tritt dann auf - oder ist bereits dann eingetreten -, wenn

  • neue Beschwerden auftreten im Laufe der medikamentösen Behandlung auftreten oder
  • Gefahren für das tägliche Leben z.B. für medikamentös induzierten Sturz oder weitere Minderungen für die Lebensqualität oder
  • echte Gesundheitseinbußen auftreten.

Gerade ältere Menschen reagieren besonders sensibel auf Arzneimittel. Was Haupt- und was Nebenwirkung ist, entscheidet letztlich jeder Patient ganz individuell.

Wenn aber körperliche Funktionen wie beispielsweise Bewegungsabläufe, die Sehfähigkeit, Orientierung, Magen-Darm-Beschwerden oder die Blasenfunktion durch Arzneimittelwirkungen verändert werden, sollte man fragen, ob das so erforderlich ist und zur medikamentösen Therapie gehört.

Bei polypharmazierten Menschen (mehr als 4 bis 5 Arzneimittel pro Tag) addieren sich viele Nebenwirkungen und diese können dadurch zu einem echten Problem werden. Weitere Arzneimittel gegen die Nebenwirkungen einzunehmen, macht dann logischerweise nur noch einen begrenzten Sinn.

Daher raten wir, Medikationsrisiken zunächst auf der Basis von Nebenwirkungen mit der Medikations-Risiko-Darstellung nachzuschlagen – und mit dem Arzt zu besprechen.

Mehr Einzelheiten zu Medikationsrisiken lesen Sie bei den aufgeführten Indikationen bzw. Themen, die zur Medikations-Risiko-Darstellung angeboten werden.