FAQ

  • Haben Sie denn schon Erfahrung mit dieser Datenbank?

    Haben Sie denn schon Erfahrung mit dieser Datenbank?

    Ja. Die ApoMining-Datenbank ist von Dr.med. W. Weinrebe mit anderen Arzneimittel-Datenbanken verglichen worden. Er hat seine Ergebnisse in einer Veröffentlichung festgehalten. Dort liest man, wie effektiv und nützlich ApoMining gegenüber anderen Datenbanken ist.
    (siehe unter Referenzen)

    Die Universitätsmedizin Charité (Anästhesiologie) nutzt die ApoMining-Datenbank für die Auswertung zahlreicher Medikationen hinsichtlich des postoperativen Delirs.
    Dies geschieht im Zusammenhang einer europäischen Multicenterstudie an europäischen Universitäten.
    Die Ergebnisse werden voraussichtlich im Laufe von 2019 veröffentlicht.

     

  • Sind diese Daten evaluiert?

    Sind diese Daten evaluiert?

    Die Daten, auf deren Basis die ApoMining-Datenbank  arbeitet, sind den gesetzlich vorgeschriebenen Fachinformationen entnommen. Dort werden Neben- und Wechselwirkungen von Arzneistoffen beschrieben, die für die Zulassung eines Arzneimittels erforderlich sind.
    Genau diese Daten werden in ApoMining verwendet und weitere Studien, in denen Daten evaluiert wurden.

     

  • Wie vollständig sind Ihre Angaben?

    Wie vollständig sind Ihre Angaben?

    Die Vollständigkeit bezieht sich auf häufige Indikationen, mit denen geriatrische Medikationen belastet sind. Insbesondere Nebenwirkungen, die die Verträglichkeit von Medikationen bei älteren Menschen beeinflussen, werden sehr umfänglich wiedergegeben.

     

  • Geben Sie auch an, wie häufig die Probleme sind?

    Geben Sie auch an, wie häufig die Probleme sind?

    Besser als die Wahrscheinlichkeit, ob eine oder mehrere Nebenwirkungen zutreffen, sind die tatsächlichen Angaben der Betroffenen oder deren pflegenden Angehörigen, ob und wenn ja welche Probleme mit der Medikation auftauchen. Diese Beschwerdelage wird zu Beginn der Medikationsanalyse abgefragt und – wenn zutreffend – den potenziell auslösenden Medikamenten zugeordnet.

    Der behandelnde Arzt kann dann gezielt eine Medikationsoptimierung veranlassen.

     

  • Was sagen denn andere zu dieser Datenbank?

    Was sagen denn andere zu dieser Datenbank?

    Wir haben mündliche und schriftliche Berichte von pflegenden Angehörigen, bei denen diese Medikationsanalyse geholfen hat, dementielle Beschwerden komplett abzustellen, weil die Demenz-auslösenden Arzneimittel aufgrund der Medikationsanalyse abgestellt worden sind.

    Ähnlich bei einem akuten Delir:
    Dr. Weinrebe schreibt in seinem Review (s00391-017-1285-4; s.o.), dass ApoMining genau die richtigen Angaben zur Anpassung der Medikation eines Patienten mit Delir gegeben hat.

    Natürlich ist ein Delirrisiko gravierend, aber ebenso können Sie sehr viele Indikationen abrufen, die für Sie interessant oder sogar wichtig sein können, um das medikamentös induzierte Leiden zu reduzieren.

     

  • Das bezahlt aber nicht die Krankenkasse.

    Das bezahlt aber nicht die Krankenkasse.

    Das ist leider so. Wir wünschten uns, dass Krankenkassen mehr Sensibilität für vermeidbare Medikationsrisiken entwickeln und so weniger Geld für die erforderliche Nachbehandlung von wirklich ungünstigen Medikationszusammenstellungen ausgeben.

     

  • Das kann ich doch auch in meiner Apotheke oder bei meinem Arzt haben; da kostet es nichts.

    Das kann ich doch auch in meiner Apotheke oder bei meinem Arzt haben; da kostet es nichts.

    Weder beim Arzt noch in der Apotheke erhalten Sie de facto eine derart gezielte Analyse mit einer Beschwerdezuordnung zu den potenziell auslösenden Arzneimitteln.
    Wenn überhaupt, dann per Zuruf und nicht schriftlich in einer klar erkennbaren Darstellung der Medikationsrisiken und deren Lösungsansätzen.

  • Ist eine Medikationsanalyse überhaupt erforderlich?

    Ist eine Medikationsanalyse überhaupt erforderlich?

    Medikationsfehler machen bis zu 50% (!) der Behandlungsfehler im Gesundheitswesen aus.
    Entscheiden Sie selbst, ob mögliche vermeidbare Medikationsrisiken bei Ihrer Polymedikation vorliegen könnten.